Heidegger, NLP und das sprechende Denken

Vor einigen Jahren hab ich mich (nicht erst im Studium) viel mit Philosophie beschäftigt. Deshalb habe ich soeben über einen Youtube-Umweg Erich Fromm – Hannah Arendt – Heidegger 3 Videos mit Vorträgen von Heidegger angesehen. Leider war es mir aus technischen Gründen nicht möglich, dort einen Kommentar zu hinterlassen, den ich nun hier ablegen möchte:

Es geht um die Frage nach der Zukunft des Denkens. Nach dem Sinn und dem Ziel der Philosophie, in der sich der Mensch denkerisch betätigt:

„Ich kann schon verstehen, daß einige Leute ihre Schwierigkeiten mit diesem Text haben. Ich musste, nachdem ich mich mal früher intensiver mit diesen Fragen beschäftigt habe, auch schmunzeln: wenn man dem Inhalt der Formulierungen nicht genau folgt, erscheinen diese Gedanken verrückt, senil oder überflüssig. Nur wenn man sich auf sein Denken einläßt kann man erleben, daß Heidegger etwas sucht, das dem gemeinen Denken als eine tiefere Kraft zu Grunde liegt. Diese Kraft ist wie er an anderer Stelle sagt die Kraft der Poesie, also eine schöpferische.

Heidegger sieht übrigens das Ende der Philosophie kommen, wenn sie in der Wissenschaft aufgeht. Damit bringt Heidegger Philosophie, Wissenschaft und Poesie in eine Zielgerade und arbeitet auf ein Denken hin, das zugleich poetisch und wissenschaftlich ist.“

Die Basis für das eigentümliche Heidegger’sche Denken ist die Frage nach dem Sein, von welcher er behauptet, daß sie bis dato in der abendländischen Philosophie nie gestellt worden ist und grenzt die abendländische Philosophie damit z.B. von der Philosophie Asiens ab, wo die Frage nach dem Sein teilweise eine viel zentralere Rolle spielt. Gleich ob Heidegger eine umstrittene Figur wegen seiner ignoranten Haltung als Professor im Nazionalsozialsimus war und ist (seine ehemalige Geliebte Hannah Arendt hat ihm als Jüdin(!) nach dem 2. WK zu neuer Anerkennung verholfen, weswegen man vermuten kann, daß Heideggers Arbeit zentral eine philosophisch und weniger als eine Weltanschauung betrachtet werden kann, und gleich ob seine Bücher für einen Neuzugänger der Philosophie beinahe unlesbar erscheinen: Heidegger versteht seine Arbeit darin, die Sprache als einen Zugang zu einem schöpferischen Denken zu begreifen, das in dieser Bemühung als neue menschliche Fähigkeit das Denken aus dem Schatten des Mysteriösen zu einer Wissenschaft erhebt. Den Zustand, den er damit anvisiert, ist das Sein. Er ringt mit der Sprache um das Sein.
Diese Sehnsucht, die schöpferische Kraft des Geistes zu erleuchten und zu nutzen, dieser  Wunsch und diese Bemühung ist gemeinsame Grundlage vieler Menschen, Philosophen, Künstler, Therapeuten, Religionen und anderer Weltverbesserer, die deutlich spüren, daß das Denken selbst etwas ist, das wir verändern können, indem wir es begreifen. Die modernsten Ansätze in dieser Richtung finde ich in vielfältigen Methoden wieder, die viele verschiedene Namen tragen. Der prominenteste Namen scheint NLP zu sein (NeuroLinguistische Programmierung). Während jedoch  Heidegger und viele andere Philosophen in der Sprache einen Ausdruck und einen Zugang zum Denken finden insofern die Sprache als Wesenhaftes begriffen wird, ist es im NLP so, daß die Sprache als Ausdruck und Werkzeug, das Denken zu verändern, nicht diesen heiligen Stand hat sondern eben nur so viel bedeutet und wert ist insofern sie dem Ausdruck oder der Veränderung  nützt. Der Nutzen der Sprache als Werkzeug der Veränderung des Denkens zeigt hier einen anderen Charakter der Beschäftigung mit Sprache. Und das genau ist der Grund, warum ich mich lange gesträubt habe, mich mit NLP intensiver zu beschäftigen: ich habe einen starken Bezug zur Sprache und habe diese über die jahre immer mehr als etwas Lebendiges erlebt, in dem eine große Kraft liegt. Und damit meine ich vor allem das gesprochene, das geschriebene und das gedachte Wort, aber auch nonverbale-Sprache als formverleihende Kraft, die z.B. im Tanz und physischer Begegnung lebt. Dieses Erleben von Lebendigkeit konnte ich nie mit dem Terminus Programmierung zusammenbringen ohne Magenkrämpfe zu bekommen, denn gerade weil ich schon seit meiner frühen Jugend parallel Computer programmierte und viel Tagebuch, kleine Essays und Kurzgeschichten schrieb, gerade weil ich Computer (Rechenmaschinen) von innen kenne und weiss daß digitale Technik auf dem Prinzip des Tötens, der Negierung aufbaut, weil ich selbst in Maschinensprache programmiert habe, habe ich dieses Programmieren immer als etwas verstanden, das in seiner gnadenlosen Genauigkeit der großzügigen Weisheit der sich ausdrückenden Lebenskräfte, die auch in der Sprache wirksam sind, diametral entgegensetzt. Formulierungen wie : „Das Hirn neu formatieren“ oder „alte mentale Programme löschen“ haben mir die Haare zu Berge stehen lassen, weil ich darin eine Redukation, eine Kastration, eine Verstümmelung und hypnotische Behauptung erlebte, daß die menschliche Seele (und ihre Fähigkeit, sich sprachlich äußern und zu erleben) eine Maschine sei und lehnte dies als Übergriff des in die letzten geschützten Gefilde der menschlichen Seele hineingreifenden Materialismus ab. Dieser Materialismus behauptet die Seele mit einer Maschine* und determiniert damit die endgültige Unfreiheit des Menschen. Bestärkt in dieser Abwehr haben mich viele Erlebnisse von sprachlicher Grobheit, Oberflächlichkeit und auch Phantasielosigkeit, die ich bei Vertretern von materialistisch und deterministisch orientierten Weltverbesserern vorfand. Dies war der Stand noch bis vor einigen Jahren.
In der Zwischenzeit konnte ich einer Schwemme von Literatur nicht mehr ausweichen, welche sich in diesem Zusammenhang ausdrücken läßt in dem Satz: „Wir sind was wir denken.“ – das ist in der Geistesgeschichte des Menschen keine neue Erkenntnis (spätestens seit der Massenveröffentlichung von ‘The Secret‘). Daß das Denken aber ein Sprechen des Geistes in der Seele ist, oder wie es die Neuroprogrammierer ausdrücken würden, daß das Denken ein inneres Selbstgespräch ist, diese Einsicht führt zusammen mit der Einsicht, daß wir neue Sprachen lernen und sogar selbst bis dato nicht existierende aber nützliche Sprachen erfinden können (Programmiersprachen) zu dem Schluß, daß es möglich sein muß, entweder die Sprache des Geistes selbst zu sprechen, oder neurolinguistisch formuliert, das Selbstgespräch so umzuprogrammieren, daß diese innere Kommunikation die Ergebnisse erzielt, die wir uns wünschen. Wenn ich auf diese Art schreibe (spreche), wird klar, daß ich einen kreativen Akt leiste oder anders ausgdrückt: meine sprachliche Konditionierung so umarbeite, daß der Konflikt, der sich in meiner inneren Kommunkation nach außen tatsächlich als Lebenskonflikt zeigt(e), sich auflösen kann. Denn tatsächlich geht es im Neurolinguistischen Programmieren ja darum, Konflikte und Herausforderungen dadurch zu lösen, daß wir uns verändern und dadurch Kräfte freisetzen, die uns helfen, die Welt zu verändern. Nicht anderes verfolgt ein Philosoph wie Heidegger, wenn er über die Sprache an den Punkt zu kommen sucht, wo er im Reich des Bewußtseins Wissenschaftler und Freier seines Selbst ist, was nichts anderes bedeutet als sich und andere in die Kraft versetzen zu können weise, potent und glücklich zu sein.
Der Mensch ist ein sprechendes Wesen. Er gehört zur Welt und spricht aus seiner Seele. Das Programm ist der systematische Ablauf von Funktionen und Methoden, die Informationen (Abbilder) des Wesentlichen so behandeln, dass uns diese nützen statt zu schaden und erfreuen statt zu belasten.
Die Erforschung der Systematik von Kommunkation (innerliche und äußerliche) und ihre Anwendung kann nur dann hilfreich sein, wenn sie einlöst, was sie verspricht, nämlich die Welt und uns darin zu gesünderen, glücklicheren und produktiveren Menschen zu machen. Wenn NLP, welche ja ‘nur’ eine Sammlung erfolgreicher Strategien und Modelle zusammenfasst, die teilweise schon Jahrtausende in aller Welt praktiziert wurden, das leisten kann und dabei den Menschen und die Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt, dann kann ich sie (diese Disziplin) heute bejahen und anwenden, denn dann hat NLP wie auch die Philosophie kein anderes Ziel als sich selbst am Ende überflüssig zu machen.

David Lepold, 17. April 2010, Buenos Aires
(*um es vorwegzunehmen: dieser Satz ist so gemeint, wie er geschrieben ist)

In nur 1 Minute zum Erfolg!

Fitness ist ein großes Wort.
Wir hängen viele Schweissperlen an diese Vorstellungen, ganze Muskelkaterrudel können uns beim Gedanken ans  Joggen in die Waden beissen, und teuer sind die stickigen Fitnessstudios auch noch. Wenn wir solche Vorstellungen mit unserer Fitness verbinden, sinkt unsere Motivation etwas für unsere Gesundheit zu tun gleich mal schnell auf Null.

Aber das kann auch anders sein.
Der Gedanke an 50 Liegestützen macht unsere Oberarme weich, bevor wir anfangen. Der Gedanke an 10km Joggen läßt uns sofort in die Knie gehen, wenn wir es noch nicht freudvoll genossen haben, weil wir mal fit waren(?). Der Gedanke an zeitaufwändige Workouts läßt unsere Mundwinkel fallen, usw. wenn wir uns nicht fit, nicht ausdauernd, nicht kräftig genug fühlen.

Aber es gibt einen kleinen Trick, den ich vor Jahren auch schon erfolgreich bei meinen Nachhilfeschülern (und natürlich bei mir selbst) angewendet habe: wir müssen uns überlisten, indem wir uns fragen:

Was ist die kleinste Einheit, das kleinste Gewicht, die kürzeste Strecke, der geringste Aufwand, die kürzeste Zeit, die ich investieren müßte, um wenigstens DIE RICHTUNG einzuschlagen und EINE GUTE GEWOHNHEIT anzulegen.
Denn das ist am Ende alles, worum es geht. Der Rest kommt von selbst.

Wir müssen uns einfach nur vornehmen, nur 1 Liegestütze zu machen.
Nur 50 m laufen gehen. Nur 5 Minuten Workout machen (zuhause: kostenlos). Nur 2 Gegenstände aufräumen (huch, war’s das schon?). Nur eine Tasse spülen (von den 17, die schon seit 3 Wochen in der Spüle stapelfahren), … usw…
Dann passiert etwas ganz eigenartiges (oder auch nicht, aber wir hatten dann trotzdem Erfolg!)  : wir haben uns selbst gezeigt, wie leicht es ist, etwas anzufangen, und wir stellen fest, daß aus den 50m Joggen 500m Joggen geworden sind (beim ersten mal), daß aus der einzigen Liegestütze 5 geworden sind, weil wir einfach schon dabei waren. Daß aus der einzigen Tasse, die wir spülen wollten, der ganze Stapel geowrden ist, der nun strahlend auf dem Tropfsieb steht.

Unglaublicherweise ist auf der Gefühlsebene folgendes geschehen:
weil wir uns für eine einzige Liegestütze praktisch nur auf den Fußboden fallen lassen und uns wieder aufrichten mußten ist uns ein Impuls überkommen, auch noch eine zweite folgen zu lassen und wir haben bevor wir wieder nachgedacht haben VOLLER BEGEISTERUNG(!) bis 5 gezählt. Oder bis 10 oder 20(?) – je nachdem wie groß unsere Basisfitness im Hintergrund unserer Lustlosigkeit erhalten geblieben ist. Wir haben nach 50m Laufen nicht mal daran gedacht aufzuhören sondern haben bis 100m beschleunigt und dann einen Punkt anvisiert, einen Baum in einiger Entfernung, bis zu dem wir laufen würden und wo wir umkehren würden. Wir sind aber erst nach dem 3. Baum umgekehrt und haben noch eine Runde ums Haus gedreht und sind die Treppen in die Wohnung hochgerannt. Wir haben statt nur ein Arm-Stretching auch ein Bein-Stretching und die Pilates-Übung gemacht, die uns auf einmal eingefallen ist, usw…

Wir haben erfahren, daß wir an unserem Kopf vorbei spontane Begeisterung für etwas entwickelt haben, das mit jedem untätigen Tag in unserer Frustrationszone weiter von uns weg zu rücken schien.

Die Begeisterung ist etwas, das entsteht, wenn wir unseren Kopf und unsere Vorstellungskraft nicht dazu verwenden Angstbilder zu schaffen, sondern wenn wir ihn verwenden, um Vorstellungen zu bilden, die der Begeisterung Raum schaffen, damit sie als Leichtigkeit, Freude und Genuß einfliessen kann wie in trockene Erde das Wasser: der Wunsch zu leben sitzt tief und reißt uns begeistert mit. Das geht ganz von alleine. Das Licht, das sich im Kopf spiegelt, kann uns leiten und erleuchten, statt zu blenden und zu blockieren. Wenn wir es in unsere Brust hineintauchen lassen, spüren wir auch, ob es warm wird. Das ist der Prozeß der Begeisterung, die glühen und zu lodern beginnt.

Wir können uns in einer einzigen Minute für etwas begeistern, das uns scheinbar schwer fällt, ja sogar in einem einzigen Moment, in dem Moment der Einsicht in die Einfachheit & Leichtigkeit des Zulassens – wir lassen los, lassen uns berühren und genießen, was es bedeutet, wenn der Genuß uns durchfließt, die Begeisterung uns durchweht wie ein warmer Wind und uns trägt.  In dieser Leichtigkeit des Seins sind alle Dinge schwerelos und von einer inneren Schönheit, die im Augenblick lebt.
… Und wenn unser analytisches Denken danach greift und zu schöpfen vergißt, ist das Wunder abrupt vorbei. Wir fallen aus dem Fluß, sinken in die Schwere, verlieren die Flügel und mit ihnen unseren Humor. Besonders, wenn wir uns haben hinreissen lassen es zu übertreiben.

Denn wenn wir, statt uns über die 500m zu freuen und diesen Erfolg zu geniessen, versuchen, den Bogen zu überspannen und uns gleich beim ersten Mal hinreissen lassen, das Gefühl für das Maß zu ignorieren, weil unser Verstand schon wieder Wahnvorstellungen von 10.000 oder 42.000m erzeugt, weil wir uns nach 10 Liegestützen einem Kampfsportler gleichsetzen und gleich 50 versuchen, wenn wir statt nur zu spülen und vielleicht noch die Wäsche wegzuräumen gleich vornehmen, das ganze Haus grundzureinigen und noch am gleichen Spätnachmittag den ganzen Keller auszuräumen, dann stehen wir plötzlich belämmert da, weil wir uns schon wieder neue Blockaden geschaffen haben: in Form von schmerzendem Muskelkater und sonstigem Gerümpel, das nun morgen den Weg zur Haustür oder zum Garten versperrt.
„Ich hab doch gewußt, das das nix bringt.“ – kann man dann hören.

Aber jetzt heißt es dranbleiben ;-)
Denn auch mit einem Muskelkater und einem Hausflur voller Gerümpel läßt sich die kleinste Box öffnen und eine Minute Erfolg herausholen:
1 Liegestütze
50m Joggen
1 Tasse wegspülen (gilt nur für Singles)
30 Sekunden Stretching
1 Vokabel lernen
1 Satz schreiben oder auch nur ein Wort
1 x lächeln, wenigstens ganz kurz
1 kleine Sache finden, für die ich dankbar bin

usw.
und das einfach JETZT, nicht morgen.
Und wenn es dann morgen ist, dann auch JETZT.
Nicht an IMMER denken, sondern nur an JETZT und vielleicht an morgen.
IMMER ;-)

Diese Kleinigkeiten halten in Bewegung, gleich wie frustrierend, stagnierend und schwer das Leben sonst zu sein scheint.

Es gibt keine Ausrede. Tu es jetzt.
Lass Dich fallen und steh’ einfach wieder auf: das ist schon eine Liegestütze.

Ich habe Teenager unterrichtet, die große Mäuler, eine übermäßig legere Haltung und zero Bock hatten, auch nur den Finger für irgendwas zu krümmen. Mit dieser Methode hab ich es geschafft, sie in Bewegung zu bringen. Zusammen haben wir die Frustfelsen umschifft und die Angsthäupter geköpft.
Ich habe einem 7jährigen das Jonglieren mit Tennisbällen beigebracht, die größer waren als seine Hände, mit einem 12jährigen Vokabelbälle geworfen und mit einem Realschulabschlußschüler Englisch-Grammatik gerappt. Das hat so viel Spaß gemacht, daß ich unversehens bemerken musste, wie leicht, berührend und schön es sein kann, das Wichtigste zu vermitteln: Begeisterung.
In nur 1 Minute können wir das Richtige tun, nämlich überhaupt etwas tun, das uns begeistert. Die Magie der Bewegung, die in der Wiederholung zur auswachsenden Zauberei wird, führt uns zum Erfolg. Dafür können wir unseren jammernden Verstand auch einfach mal zumachen. „Luft anhalten! Ich mach jetzt ‘ne Liegestütze!“ – und tief durchatmen! Das macht Spaß!

Whatever the mind can conceive and believe…

… it can achieve!

Was auch immer der Geist empfangen /denken und woran er glauben kann, das kann er auch erhalten / erreichen.

Das ist ein Zitat von Napoleon Hill aus dem folgenden Video.
Vielen ist das Buch „Think & Grow Rich“ bekannt.
Ich selbst habe es als Teenager gelesen, es hat mich (unter anderen) sehr beeindruckt. Später habe ich es Mitte Zwanzig wieder in der Hand gehabt und finde die Inhalte nun wieder auf einer neuen Ebene unglaublich simpel & beeindruckend: auch wenn es uns manchmal schwerfällt es zu glauben, zu fühlen und danach zu handeln: aber die Geschichtsschreibung, der Blick in Biografien und das eigene Leben gibt Recht:

Die Geistesgeschichte des Menschen ist durchzogen mit einer Unzahl von Hinweisen auf die Tatsache, daß der Mensch die Fähigkeit zu Mitschöpfung (CoCreation) der Welt in sich trägt. Aller Fortschritt, alle kulturelle Entwicklung , jedes Leben scheint in den Bahnen jeweils dominierenden Denkgewohnheiten zu laufen. Die Mentalität eines Volkes, einer kulturellen Gemeinschaft, einer Sippe, einer Gruppe von Menschen oder eines einzelnen Menschen scheint das Ergebnis dessen zu sein, was in den Köpfen der Einzelnen gedacht und in den Herzen der Einzelnen gefühlt wird. Die Mentalität ist das seelische Muster, das entsteht, wenn wir die sich vor uns aufgliedernde, die in Erscheinung tretende Welt wahrnehmen und bewerten. Unsere Mentalität ist die Art wie wir mit der Welt und den Menschen, die uns darin begegnen umgehen. Zu diesen Menschen gehören auch wir selbst. Ob wir uns als ohnmächtige  Opfer oder als schöpferische Macher erleben ist das direkte Ergebnis dieser Mentalität. Einem erfolgreichen Menschen unterstellen wir häufig Macht über sich selbst, die wir uns selbst absprechen (Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen, Kreativität, Intuition, Inspiration, Nervenstärke, analytisches Denkvermögen, geistige Flexibilität, humorvolle Haltung, etc… ) – dieses Absprechen (oder Unglaube) unserer eigenen Fähigkeiten schafft unsere eigene Mentalität. Wir können die Vergangenheit als Ursache für unsere heutige Mentalität sehen, oder wir sehen sie als Objekt unserer Fähigkeit, sie positiv neu zu bewerten, in dem wir ihr den Sinn geben, der uns erlaubt sie als Brennglas für unsere Zukunft zu sehen, die JETZT ist. „Das Beste an der Vergangenheit ist, das sie vorbei ist.“ (Richard Bandler). Wir sind frei sie als Brennstoff für unsere Leidenschaft zum Jetzt zu nutzen. Die Vergangenheit lebt in unserer Gegenwart. Dies ist der einzige Punkt, an dem wir ihr eine neue Gestalt geben können. Dadurch schaffen wir unsere Zukunft. Die Zukunft ist nur real in unserer Gegenwart. Es gibt keine Vergangenheit, es gibt keine Zukunft. Es ist immer Jetzt! (Eckhart Tolle).

Vorteile eines Telefon-Coachings

Coaching via Internet, Coaching via Telefon

Die Vorteile liegen auf der Hand:

- Schnelle Verfügbarkeit, mit etwas Glück sofort = jetzt = spontan!
- u.U. Uhrzeit-unabhängig (natürlich nach Absprache)
- rel. hohe Anonymität
- bequem
- keine Anreisezeiten oder Fahrkosten
- Kurzsessions möglich (weil es auch für den Coach relativ bequem ist)
- internationale Anrufe(!)

- u.U. telefonunabhängig, d.h. via Internettelefonie, z.B. Skype
- die Gespräche können (auf Wunsch!) mitgeschnitten werden, so daß die Zusendung des Gesprächs zur nachträglichen Reflexion möglich ist.
- Telefonieren via Internettelefonie ist kostenlos(!) oder sehr günstig
- u.U. können die Gespräche in Pausen vom Arbeitsplatz, vom Büro oder von zu Hause aus durchgeführt werden ohne große Vorbereitungen treffen zu müssen.
- auch Gespräche von unterwegs sind denkbar (Bahn, Bus, Autoparkplatz, etc.)
- während des Telefonierens können je nach bedarf und Situation weitere Infos per Link oder Email zugesendet werden
- Konferenzschaltungen sind möglich
- Sie können nach dem Gespräch gleich erfrischt mit Ihrer Arbeit oder Ihren Angelegenheiten fortfahren ohne lange Nachhausewege auf sich nehmen zu müssen.
- usw.

Telefoncoaching ist ein guter und schneller Weg, spontan oder regelmäßig ohne großen Aufwand Ergebnisse zu erzielen, die Sie in der Arbeit oder im Privatleben bereichern statt belasten. Zusammen machen wir Sie fit.

Herzlich willkommen!

Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre Email!
Wenn Sie mehr über unsere gemeinsame Zusammenarbeit wissen wollen, können Sie hier oder im Menü auf die entsprechenden Links klicken.
Zögern Sie nicht Fragen zu stellen.

Skype: d@avidlepold

wertvoller Internetauftritt

Ein wertvoller Internetauftritt entzündet Interesse und schafft Vertrauen.
Auch die Einrichtung eines sogenannnten CMS-Systems, mit dem Inhalte auch ohne die Hilfe des Webmasters aktualisiert werden können, ist eine feine und produktivitätssteigernde Sache.
Sonnenvogel.com schafft und betreut Webauftritte von kleinen, mittelständischen und auch großen, international agierenden Unternehmen. Ästhetik, Usability und Mehrsprachigkeit sind gängige Aspekte der Arbeit im Atelier Sonnenvogel.

Hilfe durch Nachhilfe

Für Schüler, Studenten, Auszubildende oder Eltern. Nachhilfe (oder auch „Nachhilfeunterricht“) ist eine clevere Möglichkeit, nicht nur die Vermittlung von Wissen zu unterstützen, sondern grundlegende Lerntechniken und Motivationsfragen zu lösen. Abhängig von der Schulung und natürlichen Begabung des Nachhilfelehrers oder der Nachhilfelehrerin kann der Nachhilfelehrer ein Mittler im Druck zwischen Schule und Eltern darstellen.
Es gibt verschiedene Webseiten, auf denen Schüler, Auszubildende oder Studenten Ihre persönlichen Nachhilfelehrer finden können.
Auf www.Nachhilfe-Vermittlung.com zum Beispiel können die Schüler sich kostenfrei registrieren, sich mit interessanten Lehrer/innen in Verbindung setzen und zu einer Proebestunde treffen. Erst bei wiederholtem Unterricht wird eine kleine und einmalige Vermittlungsgebühr fällig, welche die schulischen oder beruflichen Erfolge sicherlich wert sein sollte.

Dankbarkeit

Die Dankbarkeit ist eine Tugend,
Sie heilt Vergang’nes und bringt Jugend!

David Lepold ;-) , 04/2010

(Ich dichte übrigens gerne, auch mehr ;-)
(Der obige Spruch hat sich mir beim Schreiben eingedichtet ;-)
(längere Sachen zeig ich mal später – b
is dahin: Rilke lesen!! ;-)

Das Führen von (Dankbarkeits-) Tagebüchern kann ich wärmstens empfehlen! Einfach einmal am Tag nur 5 Min. zügellos brainstormen, wofür Du dankbar bist. Auch scheinbar banale Sachen aufschreiben, wie z.B. „daß es Internet gibt!“, „daß ich atmen kann“ oder „daß  ich meine Kinder lieben darf“ – das dürfen in diesem Satz hat eine unglaubliche Kraftwirkung.
Wenn Dir nix einfällt, weil das Internet nicht gut funktioniert, du Asthma und keine Kinder hast, dann schreib auf: „daß das Internet gut genug funktioniert, um diesen Blog zu lesen,“, „daß ich trotz Asthma leben kann“ oder „daß ich Kinder haben könnte, wenn ich wollte“, usw. Wenn Dir nix einfällt (das kann nur sein, weil Du schlecht gelaunt bist), dann schreib für was Du theoretisch dankbar sein könntest (Konjunktiv)! – das wirkt besser als Prozac (glaub ich) ;-) ) !
Einfach mal ausprobieren! JETZT! Ja, jetzt! :-) )

-…. …………………………………………………………………………………..  und??
Wie geht’s ?

Ok, ich danke für’s Lesen! :-)
David.

Mehr clevere Sachen gibt’s übrigens hier:
> tools.life-change-today.com (English spoken)

Ansichten

Wie wir miteinander sprechen – das Vorgehen

ZuHören, ZuStimmen, ZuTun
-unser gemeinsames Vorgehen

Mit über 20 Jahren praktischer Erfahrung in den Bereichen Unterricht, Tanz und unternehmerischer Selbständigkeit biete ich nun endlich wieder meine Fähigkeiten als Gesprächcoaching an.

  1. Ich möchte Ihnen in erster Linie zuhören und Ihre Situation verstehen.
  2. Wenn Sie es wünschen, und wenn ich es für angebracht halte, kann ich Ihnen Ihre Situation spiegeln und/oder Ihnen meine Perspektive auf Ihre Angelegenheit/en anbieten.
  3. Kleine und große Taten folgen aus Klärung und dem Gefühl für das, was Ihnen wirklich etwas bedeutet.

Für mich bedeutet das Gespräch einen zielgerichteten Austausch an Gedanken, fühlbarer Energie und Anregung zum Handeln. Der Austausch ist gegenseitig. Durch die Spiegelung gelangt mehr Licht auf die Themen, und im wiederholten Berühren und Erleben der sich verändernden Gefühle werden wir wieder handlungsfähig und können frei & humorvoll das verwirklichen, was wir leben wollen.

Mein Ziel ist es also
1.) Ihnen zu helfen, sich Ihrer Gedanken klar zu werden,
2.) Ihre Gefühle zu nutzen, um Ihnen, wenn es gewollt ist,
3.) Hilfestellungen im Handeln zu geben.

Ich kann Ihnen helfen, sich selbst neu zu erfahren
und Ihren gedanklichen, gefühlten und tatsächlichen Horizont zu erweitern.
Ich kann mich ganz auf Ihre Bedürfnisse einrichten.
Zusammen finden wir einen Weg.
Gleich ob nur ein (auch spontanes) einzelnes Gespräch
oder für regelmäßige Gespräche zur dauerhafteren Unterstützung.

Mein oberstes Ziel und mein Erfolg:
Wie auch in meiner früheren langjährigen Tätigkeit als (Nachhilfe-)Coach möchte ich Ihnen helfen, mich nur so lange in Anspruch zu nehmen, bis Sie Ihre Gefühlswelt, Ihre Vorstellungen und Ihr aktives Leben wieder so weit ausbalanciert haben, bis Sie das Gefühl haben, mich nicht mehr zu brauchen.

Erfolg definiere ich innerlich:
das Bewußtsein für das Mögliche verstehen erweitern
und die eigenen Grenzen verstehen und erweitern.
Wenn ich es schaffe, glücklich zu sein, gleich welche äußerlichen Erfolge sich einstellen,
dann bin ich erfolgreich & glücklich. Auf dieser Basis stellt sich auch äußerlicher Erfolg ein.

Oder wie Buddha es etwa ausdrückte:
> happiness is the way to success.

Gemeinsam können wir herausfinden, was sie glücklich oder unglücklich macht.
Sei es im Denken, Fühlen oder Handeln.

Wir finden eine Strategie! :-)
Jetzt!

Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen.
Bitte rufen Sie doch einfach an oder schreiben Sie eine Email. :-)

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